Wenn du mit MS gestraft bist, brauchst du einen planbaren und strukturierten Alltag. Die festen Routinen helfen dir dabei, der Fatigue vorzubeugen. Die Fatigue ist eine chronische Erschöpfung. Sie ist meist eine Begleiterscheinung der MS, die durch Ursachen ausgelöst wird, die gesunde Menschen eher lächerlich finden. Aber wer keine MS hat, und wem das nötige Einfühlungsvermögen fehlt, wird dies eher als Ausrede ansehen.
Fatigue wird meist durch entzündliche Prozesse im Körper ausgelöst. Und kann durch einen unstrukturierten oder ähnliches Belastungen wie wenn jemand ständig etwas von einem will oder sonst wie zugequasselt wird verstärkt werden. Das kann dahin gehend, dass der MS-Kranke irgendwann ins Pflegeheim muss, damit er seine Ruhe hat.
Folgende Dinge können dem vorbeugen:
PLANUNG DES ALLTAGS: Du solltest dir angewöhnen nach einem Kalender zu leben. Das heißt, alle Dinge eintragen, die du erledigen musst oder willst, und Punkt für Punkt abarbeitest. Denke auch an Ruhepausen oder TV-Sendungen.
ESSENSZEITEN: Plane auch feste Zeiten ein, an denen du deine Mahlzeiten zu dir nimmst. Morgens, Mittags, Abends, und eine Zwischenmalzeit am Nachmittag.
GESUNDE LEBENSUMSTÄNDE: Dazu gehören Bewegung, Verzicht auf Alkohol, Nikotin und sonstige Drogen, Ernährung die entzündungshemmend und nicht entzündungsförderlich ist.
AUFGABEN DELEGIEREN: Auch wenn du dich möglichst oft bewegen musst, aber es gibt Dinge im Haushalt, die man besser an andere abtritt. Bettwäsche aufhängen oder Bad putzen und umfangreiche Einkäufe.
Lass dich nicht von anderen stressen. Wenn andere etwas von dir wollen, mache dies in deinem Tempo. Wenn andere etwas schneller machen wollen, sollen sie ruhig. Aber ohne dich. 💁
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